Überblick

Die chemischen Grundlagen  Den Schwefel entfernen 
Katalytische Entschwefelung im Prozessblock   Schematischer Aufstellungsplan 
Katalytische Entschwefelung im Vergleich  Technologiepartnerschaft und Patent 

Die chemischen Grundlagen

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Katalytische Entschwefelung im Prozessblock

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Den Schwefel aus dem Modul entfernen

Der in der Arbeitsflüssigkeit schwebende elementare Schwefel setzt sich im Zeitablauf im Hauptbehälter ab. Von Zeit zu Zeit muss der Schwefel aus dem Modul entfernt werden. Dazu stehen verschiedene Verfahren zur Verfügung:

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Schematischer Aufstellungsplan

Das Schema zeigt beispielhaft, wie das GasPur Entschwefelungsmodul an eine bestehende Anlage angeschlossen werden kann. Das Modul sollte grundsätzlich über einen Bypass an die Gasanlage angeschlossen werden.

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Technologiepartnerschaft und Patent

Das GasPur Entschwefelungsmodul ist speziell für drucklose Anwendungen an Bio-, Deponie- und Klärgasanlagen ausgelegt.

Unser Technologiepartner TatNeft/TatNiPiNeft ha sein immenses theoretisches und operatives Wissen in der Gasaufbereitung im allgemeinen und der H2S-Entfernung mit dem flüssigen Katalysator eingebracht.

SensCat hatte die grundlegende Idee und Zugang zu den Märkten für die Aufbereitung Bio-, Klär- und Deponiegas sowie zur für die Fertigung notwendigen Wertschöpfungskette.

Das Design des GasPur-Entschwefelungmoduls gehört zu gleichen Teilen TatNeft sowie Dr. Steinholz und Dr. Möckel. Die Apparatur wurde zum Patent angemeldet.

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Die katalytische Entschwefelung im Vergleich

  Merkmale  Anwendung bei Bio-/Deponie- und Klärgas 
Biologisch  Bakterien oxidieren den Schwefelwasserstoff und Zufuhr von Luft. Als Abfallprodukt entsteht Säure.  Die Bakterien können bereits im Fermenter zur Entschwefelung eingesetzt werden. Allerdings erfordert dies die Zufuhr von Luft. Die interne Entschwefelung behindert also die anaerobe Methanbildung. In der externen Variante wird die Methanbildung nicht behindert. Der Gasstrom muss allerdings noch immer mit Luft angereichert werden. Die Verfahren weisen geringe Lastwechseldynamik auf. 
Chemisch (Standard)  Das Gas wird im klassischen Wäscher z.B. Natronlauge ausgesetzt. Die Chemikalien sind kontinuierlich einzusetzen und können nicht zurückgewonnen werden. Die Abfallprodukte sind zu entsorgen.  Erfolgt innerhalb des Fermenters durch Zugabe von Eisen-III-Salz. Der Schwefelwasserstoff wird damit durch Sulfidfällung beseitigt.  
GasPur Modul (katalytisch)  Schwefelwasserstoff wird katalytisch in elementaren Schwefel und Wasser zerlegt. Die Arbeitsflüssigkeit wird in einem weiteren Prozessschritt wieder regeneriert. Der ungiftige Schwefel wird aus dem System entfernt, die Arbeitsflüssigkeit wird zum Teil zurückgewonnen und dem Prozess wieder zugeführt.   Die katalytische Entschwefelung kann nur extern erfolgen. Das Verfahren weist eine hohe Lastwechseldynamik auf. Besonders bei hoher durchschnittlicher H2S-Belastung des Gasstroms hat die automatische Schwefelentfernung zusätzliche Vorteile gegenüber den anderen Verfahren. Der Gasstrom wird nicht mit Luft verdünnt. 
Physikalisch  Die Trennung erfolgt physikalisch mittels Membranen oder Absorption (z.B. mit einem Aktivkohlefilter). Die Aktivkohle kann über aufwändige Prozesse wieder gereinigt werden.  Imprägnierte Aktivkohle arbeitet zuverlässig. Eine hohe durchschnittliche H2S-Beladung erfordert häufige Wechsel der Aktivkohle.  

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